Inga Carrière

Inga Carrière Foto von Thomas Berg

Inga Carrière (c) Thomas Berg, ingacarriere@web.de

Was liegt hier vor? Skulptur, Alltagsobjekt – oder beides? Ein Spiel mit den Dingen? Ein Hinterfragen von Wahrnehmungsmustern? …

Durch die Einschreibung an einen konkreten Ort wird die Arbeit selbst für eine bestimmte Zeit zum Bestandteil des Raumes, den sie gleichzeitig konnotiert. Dabei geht es um die Art und Weise des Sehens, des Ansehens, um Sichtbarsein oder um Sichtbarmachen und – es geht auch um veränderte Vorgänge wahrnehmungsspezifischer Phänomene ….

Weil die Objekte eine singuläre Stellung einnehmen oder eine ausgefallene Platzierung behaupten, müssen sie sich nicht anderer visueller Überlagerungen erwehren, was ihre künstlerische Potenz festigt.

Herbert Schirmer „Künstler im Barnim“ 2015

 

Inga Carrière hat vor 12 Jahren Papier als Gestaltungsmittel für räumliche Objekte entdeckt. Gerade die Leichtigkeit des Materials eröffnet ihr ganz spezifische Ausdrucksmöglichkeiten. Angekommen in ihrem Beruf fühlt sie sich seit ihrer ersten Einzelausstellung 2005. Dies war ein langer Weg der Suche – nach einem Architekturstudium, Tätigkeit in Planungsbüros in der DDR, autodidaktischer künstlerischer Weiterbildung unter Mentorenschaft von Marie-Luise Bauerschmidt und Erika Stürmer-Alex und dem Aufbau eines sozial-ökologischen Projektes nach der Wende. Nun sind ihre unverwechselbaren Arbeiten jedes Jahr in Einzelausstellungen und Gemeinschaftsausstellungen zu erleben. Sie ist Mitglied der Künstlergruppe UMkunst.

 

Einzelausstellung 2016 im Kunstspeicher an der B167 in Friedersdorf,

Eröffnung am 23. Juli 2016

www.kunstspeicher-friedersdorf.de